Anfang April 1945 näherten sich US-amerikanische Truppen von Westen her dem Harz. Am 11. April 1945 erreichten sie die Stadt Ellrich. Erst wenige Tage zuvor hatte die SS in großer Eile und teilweise unter chaotischen Bedingungen das Hauptlager des KZ Mittelbau sowie die meisten der dazugehörigen Außenlager in der Region vollständig geräumt. Die „Evakuierung“ der rund 6600 Häftlinge aus dem Außenlager Ellrich-Juliushütte begann am Abend des 4. April und war in der Nacht vom 6. auf den 7. April bereits abgeschlossen. Diejenigen Häftlinge, die die Räumungstransporte überlebten, wurden an anderen Orten in Deutschland befreit. Das im Mai 1944 errichtete Außenlager Ellrich-Juliushütte hatte damit nach elf Monaten aufgehört zu existieren. Bis zu 4000 Häftlinge hatten die unmenschlichen Haft- und Arbeitsbedingungen sowie die Räumungstransporte nicht überlebt.
Mittelbau-Dora
In der thüringischen Kleinstadt Ellrich am südlichen Harzrand befanden sich gleich zwei Außenlager des KZ Mittelbau. Das Lager Ellrich-Juliushütte – mit zeitweise über 8000 Häftlingen größtes Außenlager des Mittelbau-Komplexes – war aufgrund seiner besonderen Lage auf dem späteren innerdeutschen Grenzstreifen lange Zeit dem Vergessen anheimgefallen.
Die Wiederentdeckung sogenannter „Aschegräber“ und eines Scheiterhaufenplatzes im Jahr 2018 war der Anlass für eine vollständige bauhistorisch-archäologische Dokumentation des ehemaligen Lagergeländes in den vergangenen Jahren.
Nach 1949 verlief die Grenze der beiden deutschen Staaten mitten durch das ehemalige Lagergelände. Ein Großteil der baulichen Strukturen des Lagers wurde sowohl auf Seiten der Bundesrepublik als auch der DDR beseitigt und war spätestens seit dem Ausbau der Grenzbefestigungen ab 1961 nahezu völlig unzugänglich. Das Lager verschwand damit weitestgehend aus der öffentlichen Wahrnehmung. Erst in den 1980er-Jahren entstanden auf lokaler Ebene und durch das Engagement ehemaliger Häftlinge Initiativen zur Gestaltung eines Gedenkortes. Zudem setzte ein Studierendenprojekt der Universität Hannover im Jahr 1984 Impulse zur Aufarbeitung der Lagergeschichte, die den Lokalhistoriker Manfred Bornemann zur Zusammenstellung einer ersten „Chronik des Lagers Ellrich“ bewegten.¹ Eine wissenschaftliche Aufarbeitung der Lagergeschichte legte im Jahr 2009 Jens-Christian Wagner vor.²
Seitdem hat ein weiteres Forschungsfeld eine zunehmende Wahrnehmung erfahren: die archäologische Erforschung von Zwangslagern der NS-Zeit. Ausgrabungen dienen dabei nicht nur der Vermehrung des Kenntnisstandes, sondern auch der Beweissicherung im forensischen Sinne: Bei der Spurensuche werden neben baulichen Relikten auch die noch vorhandenen menschlichen Überreste verstorbener und ermordeter Häftlinge erfasst. Ellrich-Juliushütte ist dafür ein plastisches Beispiel. Das Gelände des Lagers wurde zwischen 2019 und 2024 umfassend archäologisch-bauhistorisch dokumentiert. Die Ergebnisse der Forschung liegen nun vor – und ergänzen die aus der historischen Forschung bislang bekannten Erkenntnisse über das Außenlager.
Am Anfang der Untersuchungen stand ein Zufallsfund. Bei einer Geländebegehung im Dezember 2018 entdeckten Mitarbeiter der Niedersächsischen Landesforsten und der archäologischen Denkmalpflege des Landkreises Göttingen ein einzelnes gebranntes menschliches Knochenfragment. Das Knochenstück war ein erster Hinweis auf den bis dahin nicht genau bekannten Deponierungsort des Leichenbrands aus dem Krematorium in Ellrich-Juliushütte, das auf einem Felsplateau errichtet und nur etwa einen Monat lang betrieben wurde. Zeitgleich zu dem Fund tauchten eindeutige fotografische Belege für die Existenz eines Scheiterhaufen-Verbrennungsplatzes neu auf. In den folgenden Monaten erfolgten deshalb weitere Begehungen gemeinsam mit Mitarbeitenden des Niedersächsischen Landesamts für Denkmalpflege, der Stiftung Niedersächsische Gedenkstätten und der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora. Nach Anlage von zwei kleinen Suchschnitten am westlichen Steilhang des Krematoriumsplateaus konnten bereits deutliche Hinweise auf die Existenz eines ausgedehnten Schüttkegels von menschlichem Leichenbrand erkannt werden. Weiterhin erhärtete sich für ein weiteres, westlich des Krematoriums gelegenes und durch einen tiefen Felseinschnitt abgetrenntes Felsplateau anhand von einzelnen Funden verbrannter und unverbrannter Menschenknochen der Verdacht, dass sich dort der Verbrennungsplatz befunden hatte.
Um die Fundsituation genauer aufzuklären, erfolgte eine erste minimalinvasive Untersuchung der beiden Verdachtsbereiche. Ziel dieser Feldarbeiten war neben einer allgemeinen „Beweissicherung“ die Gewinnung von genaueren Erkenntnissen über die großflächige Knochenschüttung im Bereich des ehemaligen Krematoriums sowie über den Scheiterhaufenplatz. Auf Letzterem galt es, die Beschaffenheit und Ausdehnung der dort allem Anschein nach immer noch vorhandenen Schicht aus gebrannten menschlichen Knochenresten zu ermitteln.
Um die Fundsituation genauer aufzuklären, erfolgte eine erste minimalinvasive Untersuchung der beiden Verdachtsbereiche. Ziel dieser Feldarbeiten war neben einer allgemeinen „Beweissicherung“ die Gewinnung von genaueren Erkenntnissen über die großflächige Knochenschüttung im Bereich des ehemaligen Krematoriums sowie über den Scheiterhaufenplatz. Auf Letzterem galt es, die Beschaffenheit und Ausdehnung der dort allem Anschein nach immer noch vorhandenen Schicht aus gebrannten menschlichen Knochenresten zu ermitteln.
Im Verlauf dieser Untersuchungen konnten sowohl die Lage als auch die Ausdehnung der Schüttung von menschlichem Leichenbrand am Krematorium aufgeklärt werden. Zudem gelang es, den genauen Ort des Scheiterhaufens nachzuweisen und die eigentliche Verbrennungsstelle genauer einzugrenzen und zu dokumentieren, an der bis zum heutigen Tage noch menschliche Überreste ermordeter und verbrannter Häftlinge vorhanden sind. Insgesamt ist davon auszugehen, dass im Bereich des Krematoriums und des Scheiterhaufenplatzes die Knochenreste von mindestens 740, vermutlich sogar etwa 1000 Menschen liegen. Es handelt sich hier nach dem Gräbergesetz um „Kriegsgräber“.
Im Zusammenhang mit den Überlegungen zur dauerhaften Sicherung dieser Leichenbrandkonzentrationen wurde immer deutlicher, dass die Topographie des 1944/45 betriebenen Außenlagers Ellrich-Juliushütte, der einstige Gebäudebestand und die heute noch erhaltenen Reste des Häftlingslagers sowie insbesondere des zugehörigen Lagers der rund 1000 Mann starken Wachmannschaften nur sehr unzureichend dokumentiert sind.
Überliefert sind letztlich nur zeitgenössische Pläne der für das Lager von der SS beschlagnahmten, überwiegend bereits ruinösen Gebäude zweier Gipsfabriken. Der Lageplan der Wirtschaftlichen Forschungsgesellschaft (WiFo) vom 30. April 1944, die als Generalauftragnehmerin für alle SS-Bauprojekte im Zorgetal fungierte, zeigt einen Überblick über die zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme des Lagers vorhandenen Fabrikgebäude, die zum Abriss vorgesehenen Gebäude und – zumindest zum Teil – die geplanten bzw. zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme wohl noch im Bau befindlichen Baracken des Bewacherlagers in einem stillgelegten Steinbruch. Weitere Gebäude, die zwischen Mai 1944 und April 1945 errichtet worden waren oder sich im Bau befanden, waren in diesem Plan allerdings noch nicht projektiert. Hierzu gehören u. a. verschiedene Baracken im Bereich des Bewacherlagers, die insgesamt drei Baracken des Krankenreviers, das Krematorium, eine große Baracke nördlich des Unterkunftsblocks 5, bei der es sich mit sehr großer Wahrscheinlichkeit um den Schonungsblock gehandelt hat, und ein im Aufbau begriffenes Gebäude sowie eine Baugrube mit nicht zweifelsfrei nachweisbarer Funktion am südlichen Rand des Lagers. Die Erstellung eines umfassenden Lagerplans unter Einbeziehung der Truppenunterkünfte im Bewacherlager stellte somit zu Projektbeginn ein Desiderat dar, das nur mit den Mitteln der Archäologie erfüllt werden konnte.
Aus denkmalpflegerischer Sicht bestand zunächst die Notwendigkeit, alle noch vorhandenen Relikte des Lagers wissenschaftlich zu dokumentieren und erstmals lagegetreu in einem Gesamtplan zu erfassen. Vom einstigen Lager waren zum Zeitpunkt des Dokumentationsprojekts nur noch vergleichsweise wenige Spuren erhalten. Die meisten Gebäude waren sowohl im thüringischen als auch im niedersächsischen Teil des Lagergeländes im Laufe der Zeit zumeist bis auf die Fundamente bzw. das Kellergeschoss zerstört oder abgerissen worden. Von den Gebäuden im Häftlingslager ist lediglich noch das Untergeschoss des großen Küchen- und Wirtschaftsgebäudes am Appellplatz vorhanden. Daneben sind im Häftlingsblock 4 (im Gesamtplan Gebäude 3) größere Teile der aus Natursteinen und Ziegeln aufgemauerten südlichen Längswand erhalten geblieben.
Nach umfangreichen Vorarbeiten konnte die Erfassung im niedersächsischen Teil des Geländes am 1. April 2022 beginnen und ein Jahr später abgeschlossen werden. In dieser Zeit gelang es, alle dort noch vorhandenen wesentlichen Relikte des Häftlings- und Bewacherlagers einzumessen und im Detail zu dokumentieren. Auf thüringischer Seite wurden zwischen April 2023 und Februar 2024 die Dokumentationsarbeiten auf dem Lagergelände vervollständigt. Anders als auf niedersächsischer Seite waren vor allem während der NS-Zeit akquirierte Gebäude der Gipsindustrie erhalten. Der Großteil des ehemaligen Lagergeländes auf Thüringer Seite befindet sich im Besitz der öffentlichen Hand, lediglich einige Liegenschaften, die einstmals von den DDR-Grenztruppen sowie vom Zoll genutzt wurden und sich heute in Privatbesitz befinden, konnten nicht in die Untersuchungen einbezogen werden.
Grundsätzlich ging es bei dem Projekt nicht darum, eine vollständige Ausgrabung bzw. Freilegung der im Lagergelände vorhandenen Gebäudereste durchzuführen. Vielmehr wurde eine minimalinvasive Methode gewählt, da dem langfristigen Schutz der im Boden vorhandenen baulichen Strukturen und Funde aus denkmalpflegerischer Perspektive Priorität eingeräumt wurde. Daher konnten nur wenige, oberflächennah erhaltene Überreste der baulichen Strukturen der Lagerzeit erfasst werden. Freilegungsarbeiten erfolgten nur soweit, wie es zur Einmessung und Detaildokumentation der verschiedenen Baubefunde zwingend erforderlich war. Zu derartigen Ausnahmefällen zählten etwa begrenzte flächige Freilegungen oder die Bergung von speziellen Fundinventaren, die über die genaue Funktion von Gebäuden oder Gebäudeteilen Aufschluss geben sollten.
Basis für die Feldarbeiten waren insbesondere der WiFo-Plan aus dem Jahr 1944, ein Luftschutzplan der Firma Euling & Mack aus dem gleichen Jahr sowie ein hochaufgelöster Airborne-Laserscan der Geländetopographie, der bereits im Vorhinein zahlreiche Detailhinweise auf noch im Gelände vorhandene Streifenfundamente und sonstige Gebäuderelikte lieferte. Wichtige Anhaltspunkte waren zudem die zu verschiedenen Zeitpunkten angefertigten alliierten Luftaufnahmen des Lagergeländes.
Erschwerend für die Feldarbeiten erwies sich zum einen das morphologisch außerordentlich stark strukturierte Lagergelände, bei dem es sich in Teilen um eine historische Steinbruchlandschaft mit steilen Geländestufen, Lorenbahntrassen und sonstigen Relikten der Steinbruchbetriebe handelt. Zum anderen stellte die Überprägung des Geländes durch Nachnutzungen ab 1945 und die zahlreichen Abriss- und Umgestaltungsmaßnahmen im Rahmen der innerdeutschen Grenzbefestigungen eine Herausforderung dar.
Schon die Geländebegehungen und Detailauswertungen von Laserscans und alliierten Luftbildern vor den eigentlichen Vermessungsarbeiten brachten zahlreiche Hinweise auf Gebäude und Strukturen des Lagers hervor, die bis zu diesem Zeitpunkt nicht bekannt bzw. nicht zu identifizieren waren. So war es zum Beispiel möglich, verschiedene Wachtürme zu lokalisieren und tatsächlich deren erhalten gebliebene Punktfundamente sowie die in unmittelbarer Nähe vorhandenen Ein-Mann-Bunker nachzuweisen. Auch konnte der Verlauf des Elektrozauns, von dem sich im Gelände keine sichtbaren Spuren erhalten hatten, bestimmt werden.
Vor der eigentlichen Dokumentation und Vermessung der Baubefunde musste das Gelände im Regelfall von Totholz und einer üppigen Vegetation befreit werden. Die kleineren Baureste waren vielfach bis zur Unkenntlichkeit von Moos überzogen, während sich auf den flächigen Bauresten im Laufe der vergangenen Jahrzehnte in der Regel eine bis zu 15 cm mächtige, komplex durchwurzelte Humusschicht gebildet hatte. Allerdings hatte dies auch den Vorteil, dass die darunter befindlichen Funde und Befunde recht gut vor Beschädigungen geschützt waren.
Trotz der bewusst minimalinvasiven Vorgehensweise konnte an vielen Stellen aufgezeigt werden, in welcher Art und Weise bestehende Strukturen im untersuchten Gelände im Laufe des 20. Jahrhunderts umgestaltet und erneut genutzt, aber auch bewusst überlagert oder gar zerstört wurden.
In Bezug auf die Nutzung des Geländes als KZ-Außenlager in den Jahren 1944/45 liegen nun wichtige neue Erkenntnisse vor: Auf der Grundlage der dokumentierten Fundsituationen konnten in den abgebrannten Baracken des Häftlingsreviers an einigen Stellen „Momentaufnahmen“ des Zustands bei der Beräumung des Lagers rekonstruiert werden. Hinsichtlich der Häftlingsunterkünfte konnte belegt werden, dass der nach Augenzeugenberichten im Jahr 1944 größtenteils bereits marode Industriegebäudebestand für die Einrichtung des Außenlagers zumeist nur geringfügig baulich verändert wurde. Beispielsweise wurden sanitäre Einrichtungen – gemessen an der Zahl der in den ehemaligen Industriegebäuden untergebrachten Häftlinge – nur in viel zu geringem Umfang ergänzt.
Bei den Sondagen auf dem Krematoriumsplateau wurde nachgewiesen, dass trotz der wechselhaften Umgestaltung des Ortes und jahrzehntelangem Witterungseinfluss die verbrannten Überreste von mehreren Hundert im Lager verstorbenen und ermordeten Häftlingen vorhanden sind. Insbesondere an dieser Stelle kommt der archäologischen Untersuchung große Bedeutung bei der Beweisaufnahme zu den im Lager ausgeübten Gräueltaten zu. Darüber hinaus fanden sich Indizien für noch im Frühjahr 1945 in Bau oder Planung befindliche Erweiterungen, die bislang aus der historischen Überlieferung zum Außenlager Ellrich-Juliushütte nicht bekannt waren: ein bei Kriegsende nahezu fertig gestelltes Bauwerk, dessen Überreste noch sichtbar sind, sollte möglicherweise zu einer Verbrennungsgrube vollendet und als solche genutzt werden.
Die durchgeführten Untersuchungen sollen als Grundlage zur zukünftigen Sicherung dieses mittlerweile auch als Kriegsgräberstätte anerkannten Platzes sowie seiner Gestaltung als Gedenk- und Bildungsort dienen. Beendet sind die archäologischen Forschungsarbeiten damit aber nicht: Neben der genaueren Erforschung der Strukturen der innerdeutschen Teilungsgeschichte in Ellrich bleibt die Untersuchung der Nutzungsgeschichte dieser Grenzlandschaft nach der Wiedervereinigung ein Desiderat.
Das KZ-Außenlager Ellrich-Juliushütte. Eine archäologisch-bauhistorische Dokumentation. Von Stefan Flindt, Nils Hellner, Robert Knechtel. Gebundene Ausgabe, 264 Seiten. ISBN 978-3-89646-956-4.
Das Buch kann für 59,80 € überall, wo es Bücher gibt, erworben werden.
Dr. Stefan Flindt war bis 2025 Kreisarchäologe des Landkreises Göttingen für den Altkreis Osterode am Harz. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen die jüngere Bronzezeit mit dem Bestattungsplatz Lichtensteinhöhle, das Mittelalter mit dem Zisterzienserkloster Walkenried sowie das KZ-Außenlager Ellrich-Juliushütte.
Dr.-Ing. Nils Hellner ist Bauforscher und Grabungsarchitekt. Er war bis 2017 beim Deutschen Archäologischen Institut in Athen angestellt und seither in der freien Wirtschaft tätig. Neben der Bauaufnahme und Vermessung (Dokumentationsmethodik) zählen zu seinen Forschungsschwerpunkten historische Architekturen, hauptsächlich im Mittelmeerraum.
Dr. Robert Knechtel war bis 2024 beim Thüringer Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie tätig. Seitdem ist er Referent beim Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege und dem Archäologischen Landesmuseum. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen die Vorrömische Eisenzeit und die Römische Kaiserzeit in Mitteleuropa.
1 Manfred Bornemann: Chronik des Lagers Ellrich, Hamburg 1987.
2 Jens-Christian Wagner: Ellrich 1944/45. Konzentrationslager und Zwangsarbeit in einer deutschen Kleinstadt, Göttingen 2009.