Schwerpunkt: Widerstand

Widerstand

Hörgeschichten aus Thüringen 1939 – 1945

Ab dem 8. Mai 2026 werden die Hörgeschichten überall abrufbar und als Installationen im Museum Zwangsarbeit erfahrbar sein!

Hier ist der gesamte Text aus dem Bild: Hörgeschichten aus Thüringen 1939–1945 Rudolstadt Weißensee Hermsdorf Schmölln Buchenwald Zella-Mehlis Niederorschel Gotha

Geschichte spannend vermitteln, viele Menschen ansprechen, Inhalte niederschwellig und doch nicht vereinfacht anbieten – so ließe sich der Ausgangspunkt beschreiben, mit dem wir immer wieder in Projekte starten. Was läge also näher, als Menschen in ihrem Alltag einen unmittelbaren Zugang zur Geschichte zu ermöglichen, für den es nicht mehr braucht als das eigene Smartphone? Was würde sich dazu besser eignen als Geschichten von bekannten und unbekannten Menschen, die dort passierten, wo wir auch heute wohnen, arbeiten und leben?

Ausgehend vom Jahresthema „Widerstand“ der Stiftung haben Kolleg:innen der Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora sowie des Museums Zwangsarbeit im Nationalsozialismus gemeinsam Fallbeispiele und Mikrogeschichten aus ganz Thüringen recherchiert. Unterstützt wurden sie dabei von einem wachsenden Netzwerk aus landesweiten wie lokalen Akteur:innen, aus Institutionen und Initiativen, Archiven und Aktivist:innen, Lokalhistoriker:innen und Engagierten.

Entstanden ist ein breites Panorama von Hörgeschichten aus unterschiedlichen Orten in Thüringen, die widerständiges Handeln während des Zweiten Weltkrieges zeigen. Im Mittelpunkt stehen dabei die Beziehungen zwischen der deutschen Mehrheitsgesellschaft und Zwangsarbeiter:innen, Kriegsgefangenen oder KZ-Häftlingen. Die Geschichten beschreiben, wie sich manche Menschen den Regeln des Nationalsozialismus widersetzten und welche Gefahren sie dafür in Kauf nahmen. Sie erzählen von Hilfe, Solidarität, Zuneigung, vom Nicht-Mitmachen, Nein-Sagen, von Mitmenschlichkeit und manchmal auch bloß vom Überlebenswillen.

Zu einem von überall abrufbaren Hörerlebnis werden diese Geschichten durch die Agentur für Audiostorytelling FUNKHAUS ost. Mit viel Verständnis für historische Zusammenhänge und großer Liebe zum Detail entstehen jeweils eigenständige Audios, die zusammen ein Gesamtwerk bilden. Für die künstlerische Verbreitung des Projektes im öffentlichen Raum zeichnet die Weimarer Künstlerin Anke Heelemann verantwortlich. Ihre Interventionen sorgen dafür, dass Menschen in unerwarteten Alltagssituationen auf die Hörgeschichten stoßen – manchmal widerspenstig, manchmal irritierend, immer neugierig machend. So finden diese Beispiele von Widerstand und menschlichem Miteinander während der Kriegszeit ihre Wege in unsere Gegenwart und damit in unsere Wahrnehmung.

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