Das FORUM „In Gesellschaft.“ widmet sich 2026 in zwei Ausgaben den Möglichkeiten von Widerstand im Kontext der NS-Zwangsarbeit und des Zweiten Weltkriegs.
„Widerstand“ – kaum ein Begriff ist erinnerungspolitisch wie inhaltlich so vieldeutig und umstritten. Taugt er doch zur Meistererzählung genauso wie zur persönlichen Legendenbildung. Über Widerstand zu sprechen kann opportun sein, manchmal unbequem, zuweilen unpassend, oft missverständlich. Zugleich eröffnet die Auseinandersetzung mit Widerstand wichtige Fragen: Wer leistete unter den Bedingungen nationalsozialistischer Gewalt Widerstand – und in welcher Form? Welche Geschichten sind heute bekannt, welche bleiben unsichtbar? Und wer erinnert sich eigentlich an wen?
In unserem FORUM am 27. August 2026 – in Kooperation mit dem Kunstfest Weimar – schauen wir auf Orte der NS-Verfolgung und Zwangsarbeit, die nicht nur die Möglichkeiten von Widerstand neu zur Diskussion stellen, sondern auch nach neuen gegenwärtigen Erzählweisen suchen. Welche Mittel braucht es, um Spuren sichtbar zu machen und historische Reflexion zu fördern? Welche Deutungen bieten uns Kunst, Theater und Gedenkstätten an?
Unsere Gäst:innen am 27. August 2026:
... stellen wir in Kürze vor.
Das Gespräch moderiert Nora Hespers. Sie ist (Sport-)Journalistin, Podcasterin und Autorin. Sie arbeitet unter anderem für WDR, ARD und Deutschlandfunk Nova. Mit ihrem Blog und der Podcastserie „Die Anachronistin“ erzählt sie seit 2014 die Geschichte ihres Großvaters, dem katholischen NS-Widerstandskämpfer Theo Hespers. 2021 veröffentlichte sie das Buch „Mein Opa, sein Widerstand gegen die Nazis und ich“.
Die Veranstaltung wird gefilmt und steht zukünftig innerhalb der Videoreihe „In Gesellschaft.“ in unserer Mediathek zur Verfügung.
EINTRITT FREI