11 bis 14 Uhr: Lieder als Erinnerung
Ein musikalischer Workshop mit Yael Gat (Gesang, Trompete) und Alex Stolze (Violine, Produzent)
Die Trompeterin Yael Gat und der Violinist und Musikproduzent Alex Stolze verstehen Musik als lebendiges Kulturgedächtnis. In ihrem Workshop verbinden sie Aspekte jüdischen kulturellen Erbes mit der Lebendigkeit des künstlerischen Schaffens der Gegenwart. Gemeinsam mit den Teilnehmenden erkunden sie das Zusammenspiel von historischen Erzählungen, Sprachrhythmen und musikalischer Praxis. Lieder, die von Widerstand erzählen, werden zu Erinnerungsträgern, die im gemeinsamen Singen und Musizieren heute erfahrbar werden. Lassen sich dabei auch Möglichkeiten eines zukünftigen Miteinanders erproben?
Keine Vorkenntnisse nötig. Begrenzte Teilnehmendenzahl.
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15 bis 17 Uhr: Dimensionen pluraler Erinnerungskultur: Wie gehen wir mit Gleichzeitigkeit um?
Ein Workshop mit Nicole Schweiß (Kleine Pause Podcast) & Igor Mitchnik (Austausch e.V.)
Wessen Geschichte wird erinnert und wessen nicht? Wie funktioniert Erinnerung in einer gewaltvollen Gegenwart? Erinnerungskultur ist nie neutral: Sie ist umkämpft, vielstimmig und immer auch ein Spiegel gesellschaftlicher Machtverhältnisse. In diesem zweistündigen Workshop erkunden wir gemeinsam, was plurale Erinnerungskultur bedeuten kann und welche Dimensionen sie umfasst. Anhand eines Koordinatensystems der Gleichzeitigkeiten – zwischen Vergangenheit und Zukunft, zwischen hoher und geringer gesellschaftlicher Präsenz – verorten wir unterschiedliche Erinnerungsthemen, nehmen Perspektivenvielfalt wahr und machen potenzielle Spannungsfelder sichtbar. In Kleingruppen gehen wir den Fragen nach: Welche Perspektiven fehlen? Welche Allianzen braucht es? Und wie lässt sich mit Überforderung produktiv umgehen? Der Workshop lädt zur Reflexion und zum Austausch ein, für alle, die sich mit Erinnerungsarbeit, Bildung, Kunst oder Aktivismus beschäftigen.
Keine Vorkenntnisse nötig. Begrenzte Teilnehmendenzahl.
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Ein Angebot des Kunstfest Weimar. In Zusammenarbeit mit der Coalition for Pluralistic Public Discourse (CPPD) und der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora.