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Heinrich Bode

Als Transperson nach Buchenwald deportiert

Stolperstein für Heinrich Bode in Hamburg, 2014.
(Wikipedia Commons, Hinnerk11)

Heinrich Bode wird 1910 in Hamburg geboren. Er wächst bei seiner Großmutter auf. Bereits in einem Alter von 17 Jahren beginnt Heinrich Bode heimlich Frauenkleider zu tragen und plant, Tänzerin zu werden. 1927 wird Heinrich Bode erstmals als „Transvestit“ und wegen homosexueller Kontakte zu Männern von der Polizei vernommen. 1933 erfolgt die erste und 1936 die zweite Verurteilung nach § 175 RStGB. 1939 wird Heinrich Bode von einem Hamburger Gericht wiederrum nach § 175 zu einer zweijährigen Haftstrafe verurteilt. Nach der Entlassung aus dem Strafgefängnis Wolfenbüttel erfolgt die Einweisung in das KZ Buchenwald. Dort muss Heinrich Bode im Steinbruch arbeiten und stirbt am 13. September 1943. Heinrich Bode ist bislang die einzige identifizierte Transperson, die in das KZ Buchenwald eingewiesen wurde.

Veränderungsmeldung des KZ Buchenwald, 13. September 1943.
Unter „Abgänge“ wird Heinrich Bode aufgeführt. Hinter dem Eintrag „Bl. 30“ (Block 30, Strafkompanie) ist ein Kreuz angegeben, das auf den Tod des Häftlings verweist.
(Arolsen Archives)

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