Gedenkstätte Buchenwald KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora Museum Zwangsarbeit im NS

Willi Zimmt

Willi Zimmt, undatiert.
(Landesarchiv Berlin)

Willi Zimmt wird am 26. Februar 1905 in Berlin geboren. Er arbeitet zunächst als Hotelpage, später
als selbstständiger Tabakwarenhandler. Im Juli 1937 wird Willi Zimmt denunziert und von der Gestapo wegen homosexueller Beziehungen verhaftet. Das Landgericht Berlin verurteilt ihn zu einer mehrjährigen Haftstrafe, die er im Strafgefängnis Tegel und verschiedenen Strafgefangenenlagern verbüßt. Nach der Entlassung aus der Haft verhaftet die Gestapo Willi Zimmt erneut und weist ihn im Juli 1943 in das KZ Buchenwald ein, wo er während seiner gesamten Haftzeit unter härtesten Bedingungen im Steinbruch arbeiten muss. Mitte Februar 1944 überstellt ihn die SS in das Lager Dora. Dort schwinden seine Kräfte. Nach sechs Wochen im Stollen schiebt ihn die SS mit einem „Invalidentransport“ in das KZ Bergen-Belsen ab, wo er wenig später, am 9. April 1944, an den Folgen der KZ-Haft stirbt.


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